Sechste Junghundejagd in der Ostheide

Schon zur Tradition geworden, fand Ende Januar die sechste Junghundejagd in der Revierförsterei Bostelwiebeck des Niedersächsischen Forstamts Oerrel statt.

Am frühen Morgen begrüßten die verantwortlichen Organisatoren eine im Vergleich zu den Vorjahren beachtliche Corona.

Nachdem die Spielregeln bekannt gegeben waren, wurde mit 50 solojagenden Stöberhunden auf etwa 700 Hektar gejagt. Insgesamt 20 Junghundeführer, zum Teil aus anderen Landesgruppen, waren der Einladung trotz zum Teil sehr weiter Anreise gefolgt.

Wie gewohnt konnten die jungen Hunde die erste Stunde voll auf sich allein gestellt stöbern und ihre Passion ausleben. Dabei wurden tolle Hundearbeiten beobachtet und natürlich auch einiges an Wild zur Strecke gebracht. Sodass unsere jungen Hunde nachweislich einen großen Anteil am jagdlichen Erfolg hatten.

Nach der ersten Stunde wurden dann die erfahrenen Hunde geschnallt und konnten Ihren Teil dazu tun.

Beim Strecke legen wurde sich gemeinsam ausgelassen und zufrieden bei Suppe und warmen Getränken über die Hundearbeiten und Erlebnisse ausgetauscht und festgehalten: nur gemeinsam ist Jagd und Hundearbeit erfolgreich und macht Spaß.

Sichtlich zufrieden vermeldete der Jagdleiter die Strecke von 55 Stück Schalenwild und machte dazu noch einmal bewusst, wie unentbehrlich unsere solojagenden und spurlauten Wachtelhunde aus Sicht des Tierschutzes und der Sicherheit sind.

Bei der derzeitigen Waldsituation mit 180.000 ha Kahlfläche und der daraus resultierenden Wiederbewaldung wird die Stöberjagd mit solojagenden Hunden nicht wegzudenken sein.

Im Anschluss der Jagd stand Christian Stadtländer in geselliger Runde zur Verfügung, um sämtliche Fragen rund um die anstehenden Jugendprüfungen zu beantworten und Tipps zur Vorbereitung der Prüflinge zu geben. Vielen Dank dafür.

Ein großer abschließender Dank gilt dem Forstamt Oerrel ganz besonders den Organisatoren im Revier Bostelwiebeck Martin Hohensee und Wolfgang Krüger sowie allen am perfekten Ablauf der Jagd beteiligten Helfern.

Dirk Bergmann


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