Information aus dem Landesgruppenvorstand

Liebe Mitglieder,

die erste Jahreshälfte 2020 verlief anders als wir alle es uns hätten vorstellen können.

Für einige Wochen stand die ganze Welt still. Wichtiges und Nachrangiges wurde fundamental neu definiert.

Auch für den VDW galt es, alles dem Schutz der Gesundheit unterzuordnen. So wurden neben den Jugendprüfungen auch die HV im Mai abgesagt. Diesbezüglich gilt unseren Wachtelfreunden aus Baden-Württemberg-Nord besonders großer Dank für die weit fortgeschrittenen, dann aber leider fruchtlosen Vorbereitungen. Ob oder in welcher Weise eine HV in diesem Jahr unter den nach wie vor extrem sensiblen Bedingungen nachgeholt werden kann, wird aktuell intensiv abgewogen.

Für die ausgefallenen Jugendprüfungen wurden Lösungen erarbeitet, um die Hundeführer*innen in die Lage zu versetzen, ihren jungen Hunden die Grundlagen zur EPB/GP und zur Zuchtzulassung zu ermöglichen.

Für alle im Frühjahr 2020 bereits zur JP gemeldeten Hunde gilt demnach folgendes

  • Die Altersobergrenze von 18 Monaten ist für das Kalenderjahr 2020 aufgehoben.

Eine Wiederholung der JP in 2021 ist zunächst allerdings nicht vorgesehen. Für die JP- Saison 2021 greift nach derzeitiger Regelung wieder die Altersbegrenzung.

  • Zur Erlangung der Zuchttauglichkeit sind die „Hasen- Zuchtnoten“ weiterhin erforderlich. Die Landesgruppe wird alles versuchen, im Herbst den Bedarf an JPen zu decken. Hierzu ist den betreffenden Hundeführer*innen eine E-Mail zur Bedarfsabfrage zugegangen.

  • Die Herbst- JPen müssen vier Tage vor der Durchführung angemeldet werden. Aus diesem Grund hat die Landesgruppe keine JP- Prüfungstermine ausgeschrieben. Nach Eingang der Bedarfsrückmeldung werden individuelle Prüfungen –nach Hasenbesatz, Erntefortschritt und Richterverfügbarkeit- organisiert.

  • Die Zulassung zur EPB/GP kann auch durch den Lautnachweis gemäß Formblatt 23a des JGHV (Spurlautes Jagen an Hase oder Fuchs) erbracht werden. Diese Leistung muss durch zwei JGHV- Richter bestätigt werden. Die Organisation dieses Leistungsnachweises ist zunächst den Hundeführer*innen selbst überlassen. Die Landesgruppe steht aber selbstverständlich mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wir möchten alle Hundeführer aber auch um Verständnis in dieser ganz besonderen Situation bitten. Wir alle werden der Lage mit Flexibilität und Pragmatismus begegnen müssen. Die Landesgruppe wird alles versuchen, den Ansprüchen der Mitglieder und Hunde gerecht zu werden.

Nichtsdestotrotz sind wir von gewissen Rahmenbedingungen abhängig. Dies gilt zum einen für die Hasenrevierverfügbarkeit und die dortigen Verhältnisse, wie auch für die weitere Entwicklung des Corona- Infektionsgeschehens und den damit verbundenen hoheitlichen Vorschriften.

Die Gesundheit von uns allen steht über allem! Insofern haben wir uns auch dazu entschieden, seitens der Landesgruppe in diesem Jahr außer den Prüfungen keine weiteren Aktivitäten anzubieten. Wir hoffen auf Euer Verständnis und freuen sehr uns darauf, hoffentlich im kommenden Jahr einiges Nachholen zu können.

Bleibt alle gesund,

Euer Landesgruppenvorstand


Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*