Fünfte Junghundejagd in der Ostheide

Der nächsten Generation gehört die Zukunft- fünfte Jundhundejagd in der Ostheide
Unter der “Schirmherrschaft“ des neuen Forstamtsleiters Dr. Michael
Habermann/Niedersächsisches Forstamt Oerrel und der VDW-Landesgruppe
Niedersachsen fand die diesjährige Junghundejagd bei herrlichem klaren kalten
Winterwetter bei -2 ° Grad wieder einmal in der Revierförsterei Bostelwiebeck
statt.
Wie gewohnt war alles vorbildlich organisiert vom verantwortlichen
“Fünfgestirn“ Wolfgang Krüger, Martin Hohensee, Helmut Beuke, Holger Meyer
und Christoph Mews. Dafür gebührt allen beteiligten Personen unser Dank.
Auch wenn uns Jägern dieses herrliche frostige Winterwetter sehr entgegen kam,
dass Schuss-Trefferverhältnis lag bei ca. 1,2 Schuss pro erlegtem Wild, so wird
dem aufmerksamen Beobachter nicht entgangen sein, dass dieses Wetter die
Hundenase doch vor einige Herausforderungen zu stellen scheint.
Selbst erfahrene Stöberhunde brauchten deutlich länger, um Abgänge und Widergänge
auszuarbeiten oder jagten auch schon mal mehrere Meter in die falsche Richtung,
um sich dann zu korrigieren.
Wie gewohnt war die erste Stunde allein der Stöberarbeit der ca. 20 Junghunde
vorbehalten. Anschließend unterstützten
diese Hunde dann eine ähnliche Anzahl
an erfahrenen Stöberhunden, darunter auch einige DW-Zuchthunde. Auf diese
Weise konnten schließlich 51 Stück Schalenwild erlegt werden.
In einigen Revierteilen konnten die Teilnehmer schon sehr brauchbare Arbeiten
der jungen Hunde miterleben. Folglich kam dann dort, natürlich auch durch das
Wetter begünstigt, schon ein Teil des Wildes in der ersten Stunde zu Strecke. In
anderen Ecken kämpfte der eine oder andere Junghund dann doch mit den nicht
ganz einfachen Bedingungen.
Davon sollten sich die Junghundeführer jedoch nicht irritieren lassen, sondern
vielmehr unbedingt die nächsten Wochen nutzen, ihre jungen Hunde in
Revierteilen, in denen nicht mit frischenden Bachen zu rechnen ist, noch einmal
an Wild zu bringen. Bis zu den Jugendprüfungen vergehen nur noch wenige
Wochen und danach sollte der Schwerpunkt der Ausbildung zuallererst beim
Gehorsam und der Vorbereitung auf die Bringfächer der Brauchbarkeitsprüfung
liegen.
Wie schon im letzten Jahr gab es im Anschluss an die Jagd im nahegelegenen
Gasthaus die Gelegenheit Prüfungsfächer der bevorstehenden Jugendprüfung
theoretisch durchzugehen, Fragen zu stellen und den einen oder anderen
wichtigen Hinweis für eine optimale Vorbereitung
mitzunehmen.
Die beiden erfahrenen Richter & Ausbilder Peter Kalesse und Christoph Mews standen hierzu
Rede und Antwort.
In allen niedersächsischen Forstbetrieben findet aktuell ein altersmäßiger
Umbruch statt. Viele junge engagierte Forstleute würden gern in den ihnen
anvertrauten Revieren ähnliche Stöberjagden veranstalten. Oft stoßen sie
hinsichtlich der Anzahl zur Verfügung stehender guter Stöberhunde aber an ihre
Grenzen. Es gibt deutlich mehr Jagdmöglichkeiten als geeignete Stöberhunde im
Land. Vor diesem Hintergrund und den nun in erschreckender Regelmäßigkeit
stattfindenen Stürmen, Windwürfen und Kalamitäten, mit den daraus
resultierenden forstlichen Herausforderungen (Neubegründungen von Beständen

ohne Zaun etc.) wäre es sehr hilfreich, wenn sich mehr Hundeführer ermutigt
fühlen würden, einen geeigneten Stöberhund abzuführen.
Nicht zuletzt deshalb fand in diesem Jahr auch erstmalig in Südniedersachsen
eine weitere Junghundejagd am 05.01.2019 in der Revierförsterei Relliehausen
statt. Gezielt initiiert und organisiert von Olaf Müller, um passionierten
Hundeführern ausreichend „Einjagemöglichkeiten“ für ihre Junghunde
bereitzustellen.
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*Beim Streckelegen konnte stellvertretend und sichtlich stolz Theo Fritsch (Zwinger v.
Räberspring in der 3. Generation) den “Entdecker-Bruch“, für den von ihm entdeckten
Damspießer, in Empfang nehmen.
Arndt Christian Engell
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