EPB in Börry, 17.09.2022

Bei sehr akzeptablem Herbstwetter fand, wie in den vergangenen drei Jahrzehnten, wiederrum eine EPB in Börry statt. Anlässlich der „offenen Arme“ umliegender Revierinhaber fanden die Teilnehmer Top-Bedingungen vor. Dafür großen Dank, der aber auch den Richtern und den engagierten Hundeführer*innen mit bestens durchgearbeiteten Hunden gebührt. Leider schlug einmal das Prüfungspech zu, was die Stimmung drückte, sich aber auf die ausgesprochen wohltuende Harmonie dieser „Börry-Prüfung“ nicht auswirkte. Etwas ganz Besonderes: Der „Durchfaller“ bediente sich im Bestand genussvoll am Kanin, war dann aber so gut durchgearbeitet, dass er in vollendeter Manier das Skelet dem Führer sauber mit anschließender Sitzstellung zutrug. Das nach PO geforderte Haarnutzwild scheint sich dem Aussterben verschrieben zu haben. Wer von uns hat Meister Lampe oder den grauen Flitzer in der letzten Zeit zu Gesicht oder gar vor die Flinte bekommen? Das Angebot „Nutria“ erscheint wie ein Auszug aus einer Büttenrede. Da besteht Regelungsbedarf! Sollten wir nicht unsere Prüfungen auf die Felder ausrichten, die wir mit unseren Hunden bestellen wollen?

Von fünf vorgestellten Hunden kamen vier „in die Preise“:

1 x 1. Preis
1 x 2. Preis
2 x 3. Preis
1x ohne Preis

Karl-Heinz Strohmeyer, PL

Foto: S. Fritsch