Absage der Junghundejagd

Liebe Hundeführer/innen,

aufgrund der Notwendigkeit der maximalen Kontaktreduktion fällt die diesjährige Junghundejagd im Forstamt Oerrel am 23.Januar leider aus.

Wir wünschen Euch alles Gute und trotzdem eine erfolgreich Vorbereitung Eurer Azubis auf die Jugendprüfung.

 


Jahresrückblick 2020

Liebe Niedersachsen,

ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende entgegen.
In beinahe allen Lebensbereichen mussten und müssen wir unsere liebgewonnenen und bisher für unverzichtbar gehaltenen Gewohnheiten einschränken oder aufgeben, um das, was wirklich wichtig ist, zu schützen: unsere Gesundheit.

Selbstverständlich hatte dies auch massive Auswirkungen auf unser Landesgruppenleben.
Nachdem wir im März noch zwei JPen planmäßig durchführen konnten, mussten wir vorerst alle weiteren Aktivitäten absagen. Erst nach den Sommermonaten wurde es mit dem vom Bundesvorstand erarbeiteten Hygienekonzept möglich, das Prüfungsgeschäft wieder aufzunehmen. In Niedersachsen entschieden wir uns dafür, die nachzuholenden JPen nicht auszuschreiben, sondern die außerordentliche “Viertage- Meldefrist“ zu nutzen und mit den Hundeführenden und Revierinhabenden abhängig vom Erntezeitpunkt in den Revieren die Termine individuell abzustimmen. Auch wenn dies einen erheblichen Organisationsaufwand bedeutete, konnten wir so die bestmöglichen Bedingungen schaffen und es kamen gute Ergebnisse zustande.
Die EPBen zogen sich aufgrund dessen bis in den späten Oktober hinein.
Auf die Ausrichtung einer GP verzichteten wir aus Kapazitätsgründen bewusst. Wenn es möglich ist, wollen wir dafür im nächsten Jahr versuchen, eine landesgruppenübergreifende GP mit unseren benachbarten Wachtelfreunden zu organisieren.

Ein riesengroßes DANKESCHÖN sei den Organisierenden, Revierinhabenden und Richterinnen und Richtern ausgesprochen! Diese Prüfungssaison hat gezeigt, was machbar ist, wenn Zusammenhalt und Miteinander für eine gemeinsame Sache gelebt werden. Nur so war dies möglich. DANKE.

Züchterisch verlief das Jahr 2020 hervorragend. Es wurden in der Landesgruppe 13 Würfe gewölft und aufgezogen. Die Welpennachfrage ist aktuell ebenfalls sehr gut.
Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen des Jahres 2020 also zufrieden.
Ohne Wenn und Aber blieb natürlich der ebenso wichtige Teil des geselligen Miteinanders -jenseits von Prüfung und Zucht- auf der Strecke! Wir haben fest vor, dies zu gegebener Zeit gebührend nachzuholen.

Auch außerhalb des VDW gab es 2020 Entwicklungen, welche uns und unsere Hunde betreffen (werden).
Am 10. September wurde der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest in Deutschland nachgewiesen. Am 25. September fand der „Nationale Waldgipfel“ aus Anlass des Waldsterbens aufgrund der Dürre- und Borkenkäferkatastrophe statt. Eine große Mehrheit innerhalb der Interessenvertretungen, politischen Entscheidungsträgern und Landnutzern bzw. -eigentümern bekundete Einigkeit darüber, dass die konsequente Regulation des Schalenwildes obligatorisch sei, um die sich daraus ergebenden Herausforderungen zu meistern. Dies schlägt sich u. a. in der im November verabschiedeten Bundesjagdgesetznovelle nieder.

Aber wie sollte dieses Ziel ohne Bewegungsjagden mit brauchbaren Stöberhunden gelingen?

Hier bietet sich ein großes Potential für unsere Rasse. Es ist nur an uns, bei jeder passenden Gelegenheit selbstbewusst von und mit unseren leistungsstarken Wachtelhunden zu überzeugen.
In diesem Sinne braucht es uns nicht beeindrucken, dass in diesem Jahr die erste “alternative“ Brauchbarkeitsprüfung abseits der JGHV/LJN- Statuten vom ÖJN Niedersachsen und Bremen für alle Hunde (unabhängig vom Phänotyp) abgehalten wurde.

Liebe Niedersachsen, wir freuen uns mit Euch gemeinsam darauf, dieses und vieles Weitere endlich wieder in großer Runde zu diskutieren und zwanglose Zeit miteinander und mit unseren Hunden verbringen zu können. Bis es soweit ist, lasst uns geduldig bleiben und verständnisvoll und solidarisch mit unseren Mitmenschen den aktuellen Notwendigkeiten nachkommen. Selbstverständlich sind wir aber jederzeit für Themen, Sorgen und Ideen, die Euch in Sachen Wachtelhunde, Landesgruppe und VDW bewegen, ansprechbar (ggf. auch im Vertrauen!).

Wir wünschen Euch alles Gute, vor allem natürlich eine robuste Gesundheit, Frohe Weihnachten im Kreise Eurer engsten Familie, ein paar ruhige Tage zum Ende dieses historischen Jahres und einen guten Start ins neue Jahr 2021.

Wachtelheil, Euer Landesgruppenvorstand


NDS-Junghundetag am 04.10.2020 in Wülfingen

Trotz der besonderen Covid-19-Herausforderungen, entschlossen sich kurzerhand der Vorstand und ein paar aktive Mitglieder der Landesgruppe, doch noch einen solchen Tag für ca. 20 Junghundebesitzer auszurichten. Äußerst erfreulich war, dass sich innerhalb kürzester Zeit viele Landesgruppenmitglieder bereit erklärten, ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen.

Vorneweg “baldowerten“ Arndt Heuer & Dirk Bergmann ein ungenutztes umzäuntes Wasserwerksgelände, mit einem alten leerstehenden burgfrankensteinähnlichen Gebäude, als nahezu perfekten Ort dafür aus und ließen ihre Kontakte spielen. So war es uns möglich, bei relativem strammen Windverhältnissen draußen, den theoretischen Teil zum Abschluss der Veranstaltung windgeschützt im alten Maschinenhaus des Wasserwerkes Poppenburg abzuhalten.

Organisatoren          Abstand          Wasserwerk Poppenburg_1

Neben den Teilnehmern aus Niedersachsen waren einige Führer,-innen aus NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz angereist und zeigten sich mit Ihren Vierbeinern durchweg an diesem Tag von Ihrer besten Seite. Ausgesprochen gute Stimmung unter den Teilnehmern, keine ernsthaften Beißereien bei der “Spiel- und Toberunde“ und auch so gut wie kein „Rudi-ratlos-Gekläffe“, war über den gesamten Tag zu vernehmen. Dies stimmt uns alle sehr zuversichtlich für die bald anstehenden Jugendprüfungen.

Nach der Einteilung in Kleingruppen übernahm Dirk Bergmann, in Vertretung vom Karl-Heinz Strohmeyer, der sich im Urlaub befand, den Spuren- und Fährtenteil der Veranstaltung und ermutigte fast jeden Besitzer, die eine oder andere Spur mit seinem jungen Vierbeiner zu absolvieren.

Parallel holte sich Christoph Mews einzelne Junghunde aus dieser Gruppe zur Einarbeitung an die Pendelsau und ermutigte die Hunde, je nach Alter & Mut, sich dem Frischling anzunehmen. Erstaunlich war hierbei, wie auch schon die jüngsten Hunde ganz ansprechendes Verhalten an der Sau zeigten.

Pendelsau

An den Wülfinger Kiesteichen, in unmittelbarer Nähe zum alten Wasserwerk, animierte Stephan Fritsch seine Schützlinge mit kleinen Tipps & Tricks, die offene Wasserfläche anzunehmen. Strammer Wind und leichter Wellengang, erleichterten nicht unbedingt diese Aufgabe, jedoch bekam er jeden Hund dazu, ein paar Runden schwimmend zurückzulegen. Als günstig erwies sich die Tatsache, dass alle Teilnehmer, die nicht gerade an der Reihe waren, dem Treiben von der Uferböschung aus beiwohnen konnten, so dass einige Junghunde durchaus „heiß“ darauf waren, an die Reihe zu kommen.

Uferböschung          Wasserarbeit_Reizangel          Wasserarbeit          Böschung

Leider war es uns, aufgrund der COVID-19-Auflagen, nicht möglich die Teilnehmer entsprechend zu bewirten. Trotzdem ist es für die Zukunft gut zu wissen, dass die Gebrüder Heuer & Friends aus dem Stand in der Lage sind, ein Fest mit ca. 250 Gästen, inklusive Bestuhlung, Tischen, Tanzboden, Zapfanlage & Biertheke, aus dem Boden zu stampfen. Beim Auf- und Abbau reichte ein Blick in deren Scheune aus, um auch die letzten Zweifel diesbezüglich zu beseitigen…

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

 


Junghundejagd 2021

Junghundejagd 2021

Die Junghundejagd der Landesgruppe Niedersachsen und des Niedersächsischen Forstamts Oerrel in der Ostheide ist für Samstag den 23. Januar 2021 geplant. Die Jagd auf Dam-, Schwarz- und Rehwild findet wie üblich mit etwa 60 Schützen in der Revierförsterei Bostelwiebeck bei Altenmedingen statt.

Wie üblich werden nur solojagende Stöberhunde vom Stand geschnallt und keine Treiber oder „Durchgeher“ eingesetzt. Innerhalb der ersten Stunde dürfen die Junghunde allein ihrer Passion nachgehen und Erfahrungen sammeln.

Interessierte Hundeführer/innen von Junghunden des Jahrgangs 2020 melden sich gerne bei c.mews@wachtelhund-niedersachsen.de.

*Die Veranstalter behalten sich vor, die Jagd kurzfristig aufgrund der „Coronalage“ abzusagen.


Welpenspiel- und Übungstag am 04. Oktober

Da Corona uns nun doch ein wenig Freiraum gibt, möchten wir am Sonntag den 04. Oktober
in Wülfingen einen Welpenspiel- und Übungstag für Hunde des Jahrgangs 2020 und/oder
Erstlingsführer anbieten.
Geplant sind, neben dem freien Spielen der Junghunde, Übungen am Wasser, zur
Vorbereitung der Schussfestigkeit und –sofern organisatorisch machbar- die Prägung an einer
Pendelsau.
Außerdem wollen wir uns mit Interessierten über Theorie und Praxis der Jugendprüfung
unterhalten.
Wir müssen selbstverständlich den ganzen Tag über die Abstands- und Hygieneregeln streng
beachten. Daher wird alles in der freien Feldmark stattfinden. Auch die Dokumentation der
Daten der Teilnehmer werden wir „coronagerecht“ durchführen müssen.
Den genauen Treffpunkt bei Wülfingen und die Uhrzeit am Vormittag des 04. Oktober teilen
wir Euch bei Anmeldung direkt mit.
Wer mit seinem Junghund teilnehmen möchte, meldet sich zeitnah bei:
Chrengell@gmx.de


Information aus dem Landesgruppenvorstand

Liebe Mitglieder,

die erste Jahreshälfte 2020 verlief anders als wir alle es uns hätten vorstellen können.

Für einige Wochen stand die ganze Welt still. Wichtiges und Nachrangiges wurde fundamental neu definiert.

Auch für den VDW galt es, alles dem Schutz der Gesundheit unterzuordnen. So wurden neben den Jugendprüfungen auch die HV im Mai abgesagt. Diesbezüglich gilt unseren Wachtelfreunden aus Baden-Württemberg-Nord besonders großer Dank für die weit fortgeschrittenen, dann aber leider fruchtlosen Vorbereitungen. Ob oder in welcher Weise eine HV in diesem Jahr unter den nach wie vor extrem sensiblen Bedingungen nachgeholt werden kann, wird aktuell intensiv abgewogen.

Für die ausgefallenen Jugendprüfungen wurden Lösungen erarbeitet, um die Hundeführer*innen in die Lage zu versetzen, ihren jungen Hunden die Grundlagen zur EPB/GP und zur Zuchtzulassung zu ermöglichen.

Für alle im Frühjahr 2020 bereits zur JP gemeldeten Hunde gilt demnach folgendes

  • Die Altersobergrenze von 18 Monaten ist für das Kalenderjahr 2020 aufgehoben.

Eine Wiederholung der JP in 2021 ist zunächst allerdings nicht vorgesehen. Für die JP- Saison 2021 greift nach derzeitiger Regelung wieder die Altersbegrenzung.

  • Zur Erlangung der Zuchttauglichkeit sind die „Hasen- Zuchtnoten“ weiterhin erforderlich. Die Landesgruppe wird alles versuchen, im Herbst den Bedarf an JPen zu decken. Hierzu ist den betreffenden Hundeführer*innen eine E-Mail zur Bedarfsabfrage zugegangen.

  • Die Herbst- JPen müssen vier Tage vor der Durchführung angemeldet werden. Aus diesem Grund hat die Landesgruppe keine JP- Prüfungstermine ausgeschrieben. Nach Eingang der Bedarfsrückmeldung werden individuelle Prüfungen –nach Hasenbesatz, Erntefortschritt und Richterverfügbarkeit- organisiert.

  • Die Zulassung zur EPB/GP kann auch durch den Lautnachweis gemäß Formblatt 23a des JGHV (Spurlautes Jagen an Hase oder Fuchs) erbracht werden. Diese Leistung muss durch zwei JGHV- Richter bestätigt werden. Die Organisation dieses Leistungsnachweises ist zunächst den Hundeführer*innen selbst überlassen. Die Landesgruppe steht aber selbstverständlich mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wir möchten alle Hundeführer aber auch um Verständnis in dieser ganz besonderen Situation bitten. Wir alle werden der Lage mit Flexibilität und Pragmatismus begegnen müssen. Die Landesgruppe wird alles versuchen, den Ansprüchen der Mitglieder und Hunde gerecht zu werden.

Nichtsdestotrotz sind wir von gewissen Rahmenbedingungen abhängig. Dies gilt zum einen für die Hasenrevierverfügbarkeit und die dortigen Verhältnisse, wie auch für die weitere Entwicklung des Corona- Infektionsgeschehens und den damit verbundenen hoheitlichen Vorschriften.

Die Gesundheit von uns allen steht über allem! Insofern haben wir uns auch dazu entschieden, seitens der Landesgruppe in diesem Jahr außer den Prüfungen keine weiteren Aktivitäten anzubieten. Wir hoffen auf Euer Verständnis und freuen sehr uns darauf, hoffentlich im kommenden Jahr einiges Nachholen zu können.

Bleibt alle gesund,

Euer Landesgruppenvorstand


JGHV: Keine weiteren Frühjahrsprüfungen im Frühjahr 2020!

Pressemitteilung im April 2020 zu „Frühjahrsprüfungen 2020“

Keine weiteren Frühjahrsprüfungen im Frühjahr 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in sehr enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 07. April 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine aufzufordern, im Frühjahr 2020, also auch nach dem 19.04.2020, keine weiteren Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt in allen deutschen Bundesländern und für die Mitgliedsvereine im Ausland. Sie ist auch dort anzuwenden, wo keine behördlichen Beschränkungen bestehen.

 

Die Anlagenprüfungen der Zuchtvereine im Frühjahr sind unverzichtbares Element der Zuchtlenkung. Vor den derzeit bestehenden Ausgangsbeschränkungen konnten, von den jährlich rund 520 durchgeführten Verbandsjugendprüfungen (VJP), erst 30(!) Prüfungen abgehalten werden. Dadurch wurden bislang ca. 3% des Jahrgangs geprüft. Die prozentualen Zahlen der weiteren Frühjahrsprüfungen (u.a. Derby, Anlagenprüfungen der Spezialzuchtvereine mit Spurarbeit) im JGHV sind nahezu identisch. Selbst bei größtem organisatorischem Aufwand ist es daher unmöglich, den für die qualifizierte Tierzucht notwendigen Anteil an Junghunden, über alle Rassen hinweg, im Zeitfenster bis Anfang Mai zu prüfen – immer vorausgesetzt, dass dies überhaupt rechtlich möglich wäre.

Diese Fakten und die seitens des JGHV nach wie vor bestehende Fürsorgepflicht gegenüber Hundeführern, Richtern und deren Familien, aber auch der Wunsch nach Gleichbehandlung und Solidarität lassen bei rationaler Betrachtung keine andere Entscheidung zu. Nicht vergessen werden darf ergänzend, dass es insbesondere den Erstlingsführern, ohne entsprechende Durchführung von Übungstagen derzeit nicht möglich war und ist, ihre Hunde hinreichend vorzubereiten. Mit der vom Präsidium des JGHV getroffenen Entscheidung, besteht zum Thema Frühjahrsprüfungen jetzt Planungssicherheit für Veranstalter und Teilnehmer.

Der JGHV wird in Kürze den betroffenen Zuchtvereinen eine Prüfung „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ zur schriftlichen Abstimmung vorlegen. Die Prüfung enthält die Arbeit auf der Hasenspur mit möglicher Lautfeststellung und die Feststellung der Schussfestigkeit; sie soll ab dem 16.07. des Jahres (bis 15.11. d.J.) als einmalige Notlösung für das Jahr 2020 angeboten werden. Die Zuchtvereine des JGHV werden, für ihre jeweils betreute Rasse, Lösungswege aufzeigen, die sicherstellen sollen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 durch entsprechende Sonderregelungen Eingang in die Zucht finden kann.

Der JGHV und die ihm angeschlossenen Zuchtvereine gehen dabei in ihren Überlegungen von der Hoffnung aus, dass im Sommer die Pandemie-Lage ein geordnetes, wenn auch von Vorsichtsmaßnahmen geprägtes, Prüfungswesen wieder zulässt.

JGHV e.V.

 

https://www.jghv.de/index.php/244-pressemitteilung-im-april-2020-zu-fruehjahrspruefungen-2020

 

Der VDW sowie die LG Niedersachsen tragen diese Entscheidung mit, derzeit wird an pragmatischen Lösungen für diese ungewöhnliche und unberechenbare Situation gearbeitet.

Bisher gezahlte Nenngelder für ausgefallene Jugendprüfungen in der Landesgruppe Niedersachsen werden erstattet.

 

 


Absage der Jugendprüfungen

Liebe Hundeführer/innen, Richter/innen und Helfer,

leider müssen wir auf Grund der aktuellen Entwicklungen die diesjährigen Jugendprüfungen absagen, wir folgen damit auch der Empfehlung des JGHV.

Die Landesregierung untersagt derzeit unter anderem alle öffentlichen Veranstaltungen:

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/service_kontakt/presseinformationen/massnahmen-im-kampf-gegen-covid-19-land-untersagt-alle-offentlichen-veranstaltungen-schliessung-aller-freizeit-und-kultureinrichtungen-und-teile-des-einzelhandels-186324.html

Da ab dem 15.04. §4 Abs.5 NJagdG greift […](5) 1 Außerhalb befriedeter Bezirke ist Jagdhundeausbildung einschließlich der Prüfung Jagdausübung. 2 Dabei ist das Arbeiten auf der Wildspur in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli nur an der Leine zulässig, soweit nicht Junghunde bis zum 15. April ausgebildet und geprüft werden.[…], werden im Frühjahr 2020 leider keine Jugendprüfungen durchgeführt werden können.

An einer praxisnahen Lösung wird derzeit gearbeitet.

 

Keine Frühjahrsprüfungen bis zum 19. April 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und den Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 16. März 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine dringlichst zu bitten ab sofort keinerlei Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April 2020 in allen Bundesländern und ist auch dort anzuwenden, wo bis dato noch kein behördliches Veranstaltungsverbot besteht.

 Jagd und Jägerschaft sind in der Mitte der Gesellschaft. Das Präsidium des JGHV bittet seine Mitgliedsvereine und jeden einzelnen Führer von Jagdgebrauchshunden alles zu unterlassen, was die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet und nicht zuletzt dem Ansehen der Jägerschaft schadet. Die Durchführung von Frühjahrsprüfungen ist daher zu unterlassen!

Die Frage des Vorgehens nach dem 19. April 2020 wird auf Grundlage der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie entschieden. Die Mitgliedsvereine, Hundeführer und Richter werden hierüber so früh als möglich (und sinnvoll) auf der Homepage des JGHV und via Facebook informiert.

Für den Fall, dass nach dem 19. April Prüfungen durchgeführt werden können, sind flexible Handlungsabläufe und praxisnahe, situationsangepasste Prüfungsbedingungen das Gebot der Stunde und werden vom JGHV zu gegebener Zeit veröffentlicht. Eine Verlängerung des Prüfungszeitraums über den 3.5.2020 hinaus, ist, bei aller notwendigen Flexibilität, zum Schutz des Jungwildes jedoch ausgeschlossen.  

Gemeinsam mit den betroffenen Zuchtvereinen wird der JGHV, auch für den Fall, dass 2020 keinerlei Frühjahrsprüfungen durchgeführt werden können, Lösungswege erarbeiten, die sicherstellen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 kein „weißer Jahrgang“ des Jagdgebrauchs-hundewesens und der Gebrauchshundezucht wird.

JGHV e.V.

 

https://www.jghv.de/index.php/238-pressemitteilung-zu-fruehjahrspruefungen-maerz-2020