Junghundejagd 2021

Junghundejagd 2021

Die Junghundejagd der Landesgruppe Niedersachsen und des Niedersächsischen Forstamts Oerrel in der Ostheide ist für Samstag den 23. Januar 2021 geplant. Die Jagd auf Dam-, Schwarz- und Rehwild findet wie üblich mit etwa 60 Schützen in der Revierförsterei Bostelwiebeck bei Altenmedingen statt.

Wie üblich werden nur solojagende Stöberhunde vom Stand geschnallt und keine Treiber oder „Durchgeher“ eingesetzt. Innerhalb der ersten Stunde dürfen die Junghunde allein ihrer Passion nachgehen und Erfahrungen sammeln.

Interessierte Hundeführer/innen von Junghunden des Jahrgangs 2020 melden sich gerne bei c.mews@wachtelhund-niedersachsen.de.

*Die Veranstalter behalten sich vor, die Jagd kurzfristig aufgrund der „Coronalage“ abzusagen.


Welpenspiel- und Übungstag am 04. Oktober

Da Corona uns nun doch ein wenig Freiraum gibt, möchten wir am Sonntag den 04. Oktober
in Wülfingen einen Welpenspiel- und Übungstag für Hunde des Jahrgangs 2020 und/oder
Erstlingsführer anbieten.
Geplant sind, neben dem freien Spielen der Junghunde, Übungen am Wasser, zur
Vorbereitung der Schussfestigkeit und –sofern organisatorisch machbar- die Prägung an einer
Pendelsau.
Außerdem wollen wir uns mit Interessierten über Theorie und Praxis der Jugendprüfung
unterhalten.
Wir müssen selbstverständlich den ganzen Tag über die Abstands- und Hygieneregeln streng
beachten. Daher wird alles in der freien Feldmark stattfinden. Auch die Dokumentation der
Daten der Teilnehmer werden wir „coronagerecht“ durchführen müssen.
Den genauen Treffpunkt bei Wülfingen und die Uhrzeit am Vormittag des 04. Oktober teilen
wir Euch bei Anmeldung direkt mit.
Wer mit seinem Junghund teilnehmen möchte, meldet sich zeitnah bei:
Chrengell(at)gmx.de


Information aus dem Landesgruppenvorstand

Liebe Mitglieder,

die erste Jahreshälfte 2020 verlief anders als wir alle es uns hätten vorstellen können.

Für einige Wochen stand die ganze Welt still. Wichtiges und Nachrangiges wurde fundamental neu definiert.

Auch für den VDW galt es, alles dem Schutz der Gesundheit unterzuordnen. So wurden neben den Jugendprüfungen auch die HV im Mai abgesagt. Diesbezüglich gilt unseren Wachtelfreunden aus Baden-Württemberg-Nord besonders großer Dank für die weit fortgeschrittenen, dann aber leider fruchtlosen Vorbereitungen. Ob oder in welcher Weise eine HV in diesem Jahr unter den nach wie vor extrem sensiblen Bedingungen nachgeholt werden kann, wird aktuell intensiv abgewogen.

Für die ausgefallenen Jugendprüfungen wurden Lösungen erarbeitet, um die Hundeführer*innen in die Lage zu versetzen, ihren jungen Hunden die Grundlagen zur EPB/GP und zur Zuchtzulassung zu ermöglichen.

Für alle im Frühjahr 2020 bereits zur JP gemeldeten Hunde gilt demnach folgendes

  • Die Altersobergrenze von 18 Monaten ist für das Kalenderjahr 2020 aufgehoben.

Eine Wiederholung der JP in 2021 ist zunächst allerdings nicht vorgesehen. Für die JP- Saison 2021 greift nach derzeitiger Regelung wieder die Altersbegrenzung.

  • Zur Erlangung der Zuchttauglichkeit sind die „Hasen- Zuchtnoten“ weiterhin erforderlich. Die Landesgruppe wird alles versuchen, im Herbst den Bedarf an JPen zu decken. Hierzu ist den betreffenden Hundeführer*innen eine E-Mail zur Bedarfsabfrage zugegangen.

  • Die Herbst- JPen müssen vier Tage vor der Durchführung angemeldet werden. Aus diesem Grund hat die Landesgruppe keine JP- Prüfungstermine ausgeschrieben. Nach Eingang der Bedarfsrückmeldung werden individuelle Prüfungen –nach Hasenbesatz, Erntefortschritt und Richterverfügbarkeit- organisiert.

  • Die Zulassung zur EPB/GP kann auch durch den Lautnachweis gemäß Formblatt 23a des JGHV (Spurlautes Jagen an Hase oder Fuchs) erbracht werden. Diese Leistung muss durch zwei JGHV- Richter bestätigt werden. Die Organisation dieses Leistungsnachweises ist zunächst den Hundeführer*innen selbst überlassen. Die Landesgruppe steht aber selbstverständlich mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wir möchten alle Hundeführer aber auch um Verständnis in dieser ganz besonderen Situation bitten. Wir alle werden der Lage mit Flexibilität und Pragmatismus begegnen müssen. Die Landesgruppe wird alles versuchen, den Ansprüchen der Mitglieder und Hunde gerecht zu werden.

Nichtsdestotrotz sind wir von gewissen Rahmenbedingungen abhängig. Dies gilt zum einen für die Hasenrevierverfügbarkeit und die dortigen Verhältnisse, wie auch für die weitere Entwicklung des Corona- Infektionsgeschehens und den damit verbundenen hoheitlichen Vorschriften.

Die Gesundheit von uns allen steht über allem! Insofern haben wir uns auch dazu entschieden, seitens der Landesgruppe in diesem Jahr außer den Prüfungen keine weiteren Aktivitäten anzubieten. Wir hoffen auf Euer Verständnis und freuen sehr uns darauf, hoffentlich im kommenden Jahr einiges Nachholen zu können.

Bleibt alle gesund,

Euer Landesgruppenvorstand


JGHV: Keine weiteren Frühjahrsprüfungen im Frühjahr 2020!

Pressemitteilung im April 2020 zu „Frühjahrsprüfungen 2020“

Keine weiteren Frühjahrsprüfungen im Frühjahr 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in sehr enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 07. April 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine aufzufordern, im Frühjahr 2020, also auch nach dem 19.04.2020, keine weiteren Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt in allen deutschen Bundesländern und für die Mitgliedsvereine im Ausland. Sie ist auch dort anzuwenden, wo keine behördlichen Beschränkungen bestehen.

 

Die Anlagenprüfungen der Zuchtvereine im Frühjahr sind unverzichtbares Element der Zuchtlenkung. Vor den derzeit bestehenden Ausgangsbeschränkungen konnten, von den jährlich rund 520 durchgeführten Verbandsjugendprüfungen (VJP), erst 30(!) Prüfungen abgehalten werden. Dadurch wurden bislang ca. 3% des Jahrgangs geprüft. Die prozentualen Zahlen der weiteren Frühjahrsprüfungen (u.a. Derby, Anlagenprüfungen der Spezialzuchtvereine mit Spurarbeit) im JGHV sind nahezu identisch. Selbst bei größtem organisatorischem Aufwand ist es daher unmöglich, den für die qualifizierte Tierzucht notwendigen Anteil an Junghunden, über alle Rassen hinweg, im Zeitfenster bis Anfang Mai zu prüfen – immer vorausgesetzt, dass dies überhaupt rechtlich möglich wäre.

Diese Fakten und die seitens des JGHV nach wie vor bestehende Fürsorgepflicht gegenüber Hundeführern, Richtern und deren Familien, aber auch der Wunsch nach Gleichbehandlung und Solidarität lassen bei rationaler Betrachtung keine andere Entscheidung zu. Nicht vergessen werden darf ergänzend, dass es insbesondere den Erstlingsführern, ohne entsprechende Durchführung von Übungstagen derzeit nicht möglich war und ist, ihre Hunde hinreichend vorzubereiten. Mit der vom Präsidium des JGHV getroffenen Entscheidung, besteht zum Thema Frühjahrsprüfungen jetzt Planungssicherheit für Veranstalter und Teilnehmer.

Der JGHV wird in Kürze den betroffenen Zuchtvereinen eine Prüfung „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ zur schriftlichen Abstimmung vorlegen. Die Prüfung enthält die Arbeit auf der Hasenspur mit möglicher Lautfeststellung und die Feststellung der Schussfestigkeit; sie soll ab dem 16.07. des Jahres (bis 15.11. d.J.) als einmalige Notlösung für das Jahr 2020 angeboten werden. Die Zuchtvereine des JGHV werden, für ihre jeweils betreute Rasse, Lösungswege aufzeigen, die sicherstellen sollen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 durch entsprechende Sonderregelungen Eingang in die Zucht finden kann.

Der JGHV und die ihm angeschlossenen Zuchtvereine gehen dabei in ihren Überlegungen von der Hoffnung aus, dass im Sommer die Pandemie-Lage ein geordnetes, wenn auch von Vorsichtsmaßnahmen geprägtes, Prüfungswesen wieder zulässt.

JGHV e.V.

 

https://www.jghv.de/index.php/244-pressemitteilung-im-april-2020-zu-fruehjahrspruefungen-2020

 

Der VDW sowie die LG Niedersachsen tragen diese Entscheidung mit, derzeit wird an pragmatischen Lösungen für diese ungewöhnliche und unberechenbare Situation gearbeitet.

Bisher gezahlte Nenngelder für ausgefallene Jugendprüfungen in der Landesgruppe Niedersachsen werden erstattet.

 

 


Absage der Jugendprüfungen

Liebe Hundeführer/innen, Richter/innen und Helfer,

leider müssen wir auf Grund der aktuellen Entwicklungen die diesjährigen Jugendprüfungen absagen, wir folgen damit auch der Empfehlung des JGHV.

Die Landesregierung untersagt derzeit unter anderem alle öffentlichen Veranstaltungen:

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/service_kontakt/presseinformationen/massnahmen-im-kampf-gegen-covid-19-land-untersagt-alle-offentlichen-veranstaltungen-schliessung-aller-freizeit-und-kultureinrichtungen-und-teile-des-einzelhandels-186324.html

Da ab dem 15.04. §4 Abs.5 NJagdG greift […](5) 1 Außerhalb befriedeter Bezirke ist Jagdhundeausbildung einschließlich der Prüfung Jagdausübung. 2 Dabei ist das Arbeiten auf der Wildspur in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli nur an der Leine zulässig, soweit nicht Junghunde bis zum 15. April ausgebildet und geprüft werden.[…], werden im Frühjahr 2020 leider keine Jugendprüfungen durchgeführt werden können.

An einer praxisnahen Lösung wird derzeit gearbeitet.

 

Keine Frühjahrsprüfungen bis zum 19. April 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und den Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 16. März 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine dringlichst zu bitten ab sofort keinerlei Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April 2020 in allen Bundesländern und ist auch dort anzuwenden, wo bis dato noch kein behördliches Veranstaltungsverbot besteht.

 Jagd und Jägerschaft sind in der Mitte der Gesellschaft. Das Präsidium des JGHV bittet seine Mitgliedsvereine und jeden einzelnen Führer von Jagdgebrauchshunden alles zu unterlassen, was die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet und nicht zuletzt dem Ansehen der Jägerschaft schadet. Die Durchführung von Frühjahrsprüfungen ist daher zu unterlassen!

Die Frage des Vorgehens nach dem 19. April 2020 wird auf Grundlage der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie entschieden. Die Mitgliedsvereine, Hundeführer und Richter werden hierüber so früh als möglich (und sinnvoll) auf der Homepage des JGHV und via Facebook informiert.

Für den Fall, dass nach dem 19. April Prüfungen durchgeführt werden können, sind flexible Handlungsabläufe und praxisnahe, situationsangepasste Prüfungsbedingungen das Gebot der Stunde und werden vom JGHV zu gegebener Zeit veröffentlicht. Eine Verlängerung des Prüfungszeitraums über den 3.5.2020 hinaus, ist, bei aller notwendigen Flexibilität, zum Schutz des Jungwildes jedoch ausgeschlossen.  

Gemeinsam mit den betroffenen Zuchtvereinen wird der JGHV, auch für den Fall, dass 2020 keinerlei Frühjahrsprüfungen durchgeführt werden können, Lösungswege erarbeiten, die sicherstellen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 kein „weißer Jahrgang“ des Jagdgebrauchs-hundewesens und der Gebrauchshundezucht wird.

JGHV e.V.

 

https://www.jghv.de/index.php/238-pressemitteilung-zu-fruehjahrspruefungen-maerz-2020


Absage VDW Hauptversammlung im Mai 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder, liebe Freunde des Deutschen Wachtelhundes,

wir alle haben uns auf die Hauptversammlung des Vereins für Deutsche Wachtelhunde e.V. (VDW) in Mosbach im Mai 2020 gefreut.

Leider müssen wir, wie die ganze Welt, derzeit viele Pläne vor dem Hintergrund der Corona- bzw. Covid-19-Pandemie aufgeben. Aktuell sind in Baden-Württemberg Veranstaltungen mit über 100 Personen in geschlossenen Räumen untersagt, Veranstaltungen mit 50-99 Personen sind anmeldepflichtig und unterliegen einer Einzelfallprüfung der Erfordernis.

Zwar gilt das aktuelle Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in geschlossenen Räumen zunächst nur bis 19. April 2020, aber von einer Verlängerung des Verbotes ist auszugehen.

Selbst wenn das Verbot bis zum 23. Mai 2020 tatsächlich aufgehoben wäre, stellt sich die wichtige Frage, ob eine Ausrichtung einer so großen Veranstaltung schon sinnvoll und verantwortungsvoll wäre.
In der Art der Veranstaltung, sprich Teilnehmer aus allen Gebieten und Deutschlands und verschiedensten weiteren Ländern, einer Teilnehmerzahl über 500 Personen, größte Teile der Veranstaltung in geschlossenen Räumen erfüllt unsere Hauptversammlung alle Kriterien, um als besonders risikoreich eingestuft werden zu müssen.

Die Vorbereitungen für die Hauptversammlung 2020 in Mosbach (HV 2020) sind bereits weit gediehen, vieles ist bereits gebucht, beschafft, gebastelt und bestellt. Das ganze Team ist in großer Vorfreude auf die HV 2020 nahezu täglich in irgendeiner Weise damit beschäftigt, die HV 2020 vorzubereiten.

Die Entscheidung fiel uns deshalb sehr schwer, aber nach sorgfältiger Überlegung und Abwägung der Risiken kam der Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg Nord zu dem Schluss, dem Bundesvorstand des VDW die Absage der für Mai 2020 geplanten Hauptversammlung zu empfehlen.
Der Bundesvorstand ist unserer Empfehlung gefolgt und hat die Hauptversammlung im Mai 2020 in Mosbach abgesagt.

Die Sorge um die Gesundheit der Teilnehmer vor Ort und deren Familien zuhause ist sehr groß und ließ keine andere Entscheidung zu.

Die Frage, ob und wann die Hauptversammlung 2020 nachgeholt werden kann, wird auf Grundlage der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie und der rechtlichen Rahmenbedingungen so früh als möglich entschieden. Sie alle werden zu gegebener Zeit darüber über die DWZ oder schriftlich informiert.

Ich wünsche Ihnen und den Ihrigen, auch im des Namen Vorstands der Landesgruppe Baden-Württemberg Nord, in diesen Tagen vor allem Gesundheit und hoffe auf Ihr Verständnis für die getroffene Entscheidung, die HV 2020 abzusagen.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil!

Wilfried Schlecht

https://www.hv2020.de/


Protokoll der Landesgruppenversammlung Niedersachsen 2020

Protokoll der Landesgruppenversammlung Niedersachsen 2020
19.01.2020 in Springe

Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 13:00 Uhr

TOP 1: Begrüßung
Der LG-Vorsitzende Alexander Busch begrüßt rund 100 Mitglieder im Marstall des Jagdschlosses in Springe.
Die Einladung mit der Tagesordnung erfolgte form- und fristgerecht und die Versammlung ist beschlussfähig. Das Protokoll der letzten Versammlung wurde veröffentlicht, auf eine Verlesung wird verzichtet.

TOP 2: Ehrung verstorbener Mitglieder
Die Versammlung erhebt sich, um der verstorbenen Mitglieder Kurt Lepke, Wilhelm Stadtländer, Bernd-Peter Spranz und Renate Goß zu gedenken. Wir werden ihr Andenken bewahren.

TOP 3: Bericht des Vorsitzenden
Alexander Busch berichtet von den Ereignissen des letzten Jahres
430 Mitglieder in der Landesgruppe bei zahlreichen Eintritten. Die Namen werden verlesen und Alexander Busch heißt sie herzlich willkommen.
Neue Richter-Anwärter aus 2019 sind Vanessa Lietzow und Kai-Alexander Bücker. Zusammen mit Katrin Teuwsen müssen sie nur noch die Prüfung ablegen und können dann ernannt werden.
Veranstaltungen 2019: u.a. Wasserübungstag, Züchterseminar, Junghundejagden und die Messe Pferd&Jagd. Hier gilt Silke Wendt großer Dank für die Erneuerung des Standes mit zahlreicher toller Ausstattung. Wir haben viel Lob bekommen.
Kommende Veranstaltungen werden in DWZ und auf der Homepage veröffentlicht.

TOP 4: Bericht des Zuchtwartes
Olaf Müller berichtet aus dem letzten Jahr. Sowohl das Züchtertreffen in Räber als auch das Züchterseminar in Springe war gut besucht, mit jeweils über 30 Teilnehmern aus mehreren Landesgruppen. Unter anderem wurde über die Schutzimpfung gegen Herpesviren intensiv berichtet. Bei Fragen hierzu gerne noch einmal an die Zuchtwarte wenden.
Die Zuchtausschusssitzung ergab u.a., dass die Röntgenquote zum Erfolg geführt hat und die HD- und ED-Auswertungen deutlich gestiegen sind. Nur wenige Hunde sind dadurch zuchtuntauglich. Detaillierte Ergebnisse waren der DWZ zu entnehmen.
Ein Initiativantrag zur HV soll die Zuchtzulassung bei HD C und ED 1 streichen. Dieses würde nur sehr wenige Hunde betreffen. In der Praxis kommen derartige Verpaarungen nahezu nicht zum Tragen.
Der mittlere HD-Wert der Zuchtplanung soll zukünftig einheitlich bei 100 liegen, bisher ist er nach Brauen- und Schimmelverpaarungen unterschiedlich festgelegt.
Über die Beschneidung weiterer möglicher Zuchtzulassungen wird daraufhin kontrovers diskutiert.
Die Welpenmortalität lag 2019 bei unter 20%. Eine solche Zahl kann aber schon durch einen verlorenen Wurf auf Landesgruppenebene nach oben schnellen.
2020 zeichnet sich wahrscheinlich als ein Jahr mit einer hohen züchterischen Aktivität in der Landesgruppe ab.

TOP 5: Bericht der Prüfungswartin
Maike Flentje gibt zunächst bekannt, dass sie ihr Amt aufgrund einer neuen beruflichen Situation und den damit einhergehenden zeitlichen Herausforderungen nur noch bis zur nächsten turnusgemäßen Wahl des Prüfungswartes ausüben wird.
Sie dankt den vielen Helfern und insbesondere Steffen Fitzner als Ansprechpartner für alle Prüfungsmeldungen.
Wir haben 28 Richter (inkl. Anwärter) in der Landesgruppe.
Prüfungsergebnisse:
JP 2019: 8x 1. Preis
12x 2. Preis
10x 3. Preis
1x ohne Preis zurückgezogen
EPB 2019: 6x 1. Preis
6x 2. Preis
6x 3. Preis
10x ohne Preis
Die Durchfallquote ist im langjährigen (Bundes-)Durchschnitt. Einige Hunde sind bei den Zusatzfächern der Brauchbarkeit durchgefallen. Das ist sehr bedauerlich, da es oft einfach an der fehlenden Vorbereitung der Hunde mangelt.
Die GP 2019 konnte nur einer von vier Hunden bestehen. Stefan Mennerich erreichte mit seinem ersten Wachtelhund \Greif von der Haburg einen 2. Preis mit 188 Punkten. Dafür ein großes Waidmannsheil!
Für die kommenden Prüfungen haben sich mehrere, aber kleinere Prüfungen bewährt.

TOP 6: Bericht des Kassenwartes
Marten Bodenstab berichtet über die LG-Kasse. Das Jahr wurde wegen einiger Ausgaben wie z.B. der Unterstützung der Richter und dem Züchterseminar mit einem kleinen Minus abgeschlossen. Der Kassenbestand ist aber weiterhin solide.

TOP 7: Bericht der Kassenprüfer
Matthias Wiedenroth berichtet über die Kassenprüfung. Er bescheinigt dem Kassenwart eine ordnungsgemäße Kassenführung.

TOP 8: Entlastung des Vorstandes
Matthias Wiedenroth beantragt die Entlastung des Kassenwartes und des gesamten Landesgruppenvorstandes. Die Versammlung ist bei zwei Enthaltungen einstimmig für die Entlastung.

TOP 9: Wahlen
Für die Wahlgänge wird Wienfried Häsemeyer als Wahlleiter bestellt.

9.1 Für die turnusgemäße Wahl des LG-Vorsitzenden stellt sich Alexander Busch zur Wiederwahl. Aus der Versammlung wird Christoph Mews vorgeschlagen. Dieser stellt sich der Versammlung kurz vor.
Es wird geheime Wahl beantragt.
Bei 99 abgegebenen Stimmen entfallen 15 auf Alexander Busch und 80 auf Christoph Mews. Vier Stimmen sind ungültig.
Christoph Mews nimmt die Wahl an.
9.2 Für die turnusgemäße Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden steht Nils Gerke nicht mehr zur Verfügung.
Vom Vorstand wird Dirk Bergmann als Kandidat vorgeschlagen. Aus der Versammlung stellt sich Arne Mundt zur Wahl. Beide stellen sich kurz vor.
Es wird geheime Wahl beantragt.
97 Stimmen werden abgegeben, davon erhält Dirk Bergmann 64 Stimmen und Arne Mundt 25 Stimmen. Es gibt eine Enthaltung und sieben Stimmen sind ungültig.
Dirk Bergmann nimmt die Wahl an.
9.3 Olaf Müller stellt sich zur Wiederwahl für das Amt des Zuchtwartes. Es gibt keine weiteren Vorschläge.
Die Versammlung wählt ihn bei zwei Enthaltungen einstimmig.
9.4 Als Kassenprüfer werden gemeinschaftlich Malte Heuer, Matthias Wiedenroth und Dr. Jörg Emde vorgeschlagen. Es gibt keine weiteren Vorschläge. Sie werden bei einer Enthaltung wiedergewählt und nehmen die Wahl an.
Nach der Wahl der neuen LG-Vorsitzenden legen Eva Busch und Hendrik Rieken ihre Ämter nieder.

TOP 10: Ehrungen
Für 25-jährige Mitgliedschaft werden mit der bronzenen Vereinsnadel geehrt: Friedrich-Wilhelm Becker, Christian Voigt, Rolf Kaltenbrunn, Dirk Henkel, Dietrich Stadtländer, Wolfgang Vatheuer, Hermann Hösch, Holger Knoche, Sören Obermann, Roswitha Holtorf, Olaf Splitt, Dieter Lippert, Kurt Rosenthal, Hans-Jürgen Thies und Thomas Götting.
40 Jahre im VDW sind Jürgen Blöch, Hermann Brockmann, Manfred Hohnsbehn, Karl-Heinz Strohmeyer und Roman Fritsch. Sie erhalten die silberne Vereinsnadel.
Mit der goldenen Vereinsnadel werden Thomas Engell und Eckhard Holtorf für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Vielen Dank für Eure Treue zum Wachtelhund und zum VDW.

TOP 11: Hauptversammlung 2020 in Baden-Württemberg Nord
Als Delegierte werden gewählt:
F.W. Becker, D. Bergmann, J. Biskup, M. Bodenstab, H. Bonin, T. Bormann, E. Busch, A. Busch, S. Cassebaum, T. Ebrecht, R. Ebrecht, C. Engell, T. Engell, S. Fritsch, R. Fritsch, N. Gerke, W. Häsemeyer, D. Hiller, E. Holtorf, R. Holtorf, G. Hülse, D. Lippert, S. Mennerich, C. Mews, H.H. Meyer, A. Mundt, H. Neuhold, T. Reindahl, M. Reinholtz, H. Rieken, H. Röling, D. Schütte, A. Schütte, J. Silkjaer, C. Stadtländer, J. Stadtländer, A.K. Straten, K.H. Strohmeyer, K. Teuwsen, S. Thielebeule, S. Timme, S. Wendt, E. Wolff.

TOP 12: Verschiedenes
Christoph Mews bedankt sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit. Alle haben mit ihren Ideen und ihrem Einsatz zum Wohle unserer Hunde beigetragen. Es wäre schön, wenn sie sich auch weiterhin passioniert und kreativ in die Landesgruppe einbringen. Besonders Alexander Busch hat z. B. durch die Wild und Hund-Sonderausgabe viel für die positive Öffentlichkeitswahrnehmung unserer Hunde geleistet.
Christoph Mews gibt auch einen kurzen Einblick in seine Vorstellung für die bevorstehende Zeit. Er bittet die Mitglieder, auch weiterhin engagiert vor Ort zu arbeiten.
Christoph Mews schließt die Versammlung.


Welpen-Spieltage/Führerlehrgänge

Ab April 2020 finden wieder Welpen-Spieltage und Führerlehrgänge in Börry (Nähe Hameln) statt.
Ziel der Welpentreffen ist es, junge Hunde in der Gemeinschaft zu sozialisieren, den Führern wichtige Hilfsmittel an die Hand zu geben und die ersten Abrichteschritte in Sachen Apportieren, Wasserarbeit, Führerfährte und Schweißarbeit einzuleiten.
Die Führerlehrgänge finden in der Regel wöchentlich statt und beinhalten eine intensive Schulung mit Blick auf die Herbstprüfungen und den jagdlichen Alltag.
Ggf. finden auch Crashkurse am Wochenende statt. Quereinstieg ist möglich.

Anmeldungen über Strohmeyer Tel. 05157/959380, Handy 01703032337, oder E-Mail strohmeyer.waldlaeufer@web.de

Nähere Infos unter http://www.wachtelhund-waldlaeufer.de/