Mittagessen bei der Landesgruppenversammlung 31.03.19

Liebe Mitglieder,

im Anschluss an unsere Landesgruppenversammlung besteht die Möglichkeit gemeinsam im Jagdschloss Mittag zu essen. Wer daran Interesse hat, den bitten wir um Rückmeldung an a.busch@wachtelhund-niedersachsen.de bis zum 20.03.2019.

Alexander Busch Nils Gerke


Züchtertreffen der Landesgruppe Niedersachsen

Züchtertreffen der Landesgruppe Niedersachsen

Am 09. Februar trafen sich rund 40 Züchterinnen und Züchter sowie
andere an der Zucht des Deutschen Wachtelhundes interessierte
Niedersachsen in Suderburg- Räber zum zweiten, vom Zuchtwart Olaf
Müller initiierten, Landesgruppen-Züchtertreffen.
Ganz besonders erfreulich war die Anwesenheit von Tanja Müller und Olaf Schmelz, die die
lange Anreise nicht scheuten und durch Ihre Expertise und „den Blick über
den Landesgruppen- Tellerrand hinaus“ die Gespräche und Diskussionen
sehr bereicherten. Herzlichen Dank hierfür!
Auf der Tagesordnung standen zunächst die aktuellen Informationen zum
züchterischen Tagesgeschäft im VDW und der Landesgruppe im Speziellen.
Nach aktuellem Stand könnte das Zuchtjahr 2019 demnach in
Niedersachsen ein recht ergiebiges werden. Besonders freute sich der
Zuchtwart auch über gleich mehrere neue Zwingeranmeldungen in der
Landesgruppe.
Es folgte ein anschaulicher und ausgesprochen kurzweiliger Vortrag vom
jahrzehntelangen Ausbilder und Züchter Karl- Heinz Strohmeyer (KHS).
(Eine Zusammenfassung der zentralen Aussagen folgt diesem Bericht unter dem Titel
„Aufbruch“)
Nach einer kurzen Einführung, welche auch die Höhen und Tiefen eines
Züchters am Beispiel seines eigenen Zwingers
„vom Waldläufer“ veranschaulichte, gab KHS wertvolle Tipps und Anregungen zur
Welpenaufzucht in den ersten Tagen und Wochen. Aber er nannte auch
wichtige Warnsignale und Risiken, welche in dieser Zeit auftreten können,
was besonders den anwesenden jüngeren Züchterinnen und Züchtern
manchen „Aha- Effekt“ brachte. Im weiteren Verlauf des Vortrags ging KHS
auf die vergangene und gegenwärtige Zuchtordnung und –lenkung im
VDW ein und schlussfolgerte deren negative Auswirkungen auf den
aktuellen Gesundheitszustand der Rasse. Es entspann sich eine lebhafte,
konstruktive Diskussion entlang der von KHS ganz bewusst provokant
formulierten „notwendigen Gegenmaßnahmen“. Trotz einigem Für und
Wider bei den Details, kristallisierte sich in den Grundsätzen dennoch eine
beeindruckende, landesgruppenübergreifende Einigkeit heraus. Sowohl
das „Bremsen lösen bei der Zuchtzulassung“
als auch die bereits vom Zuchtleiter des VDW im Editorial der DWZ 2/2019 hervorgehobene
„Bedeutung der Zuchtbreite durch den Einsatz möglichst vieler nicht verwandte Hunde“
wurden von den Anwesenden als richtige und wichtige Stellschrauben angesehen. Es besteht also großer Anlass zur
Hoffnung, dass sich diese Grundsatz- Einigkeit auch anderswo offenbart
und zukünftig zum Wohle unserer tollen Hunde in konkrete,
mehrheitsfähige Maßnahmen mündet.
Im Anschluss an die umfangreiche Diskussion folgte als letzter
Tagesordnungspunkt noch das gemütliche Beisammensein im Kreise
Gleichgesinnter. Auch hier ergaben sich aufgrund der frisch beendeten
Jagdsaison angeregte Gespräche und das Ende der Veranstaltung konnte
somit erst zu fortgeschrittener Abendstunde protokolliert werden.
Ein ganz herzlicher Dank geht an Familie Fritsch für die Bereitstellung der
Räumlichkeiten und die Organisation rund um das leibliche Wohl.

Christoph Mews

Link zum Artikel:

Aufbruch


Fünfte Junghundejagd in der Ostheide

Der nächsten Generation gehört die Zukunft- fünfte Jundhundejagd in der Ostheide
Unter der “Schirmherrschaft“ des neuen Forstamtsleiters Dr. Michael
Habermann/Niedersächsisches Forstamt Oerrel und der VDW-Landesgruppe
Niedersachsen fand die diesjährige Junghundejagd bei herrlichem klaren kalten
Winterwetter bei -2 ° Grad wieder einmal in der Revierförsterei Bostelwiebeck
statt.
Wie gewohnt war alles vorbildlich organisiert vom verantwortlichen
“Fünfgestirn“ Wolfgang Krüger, Martin Hohensee, Helmut Beuke, Holger Meyer
und Christoph Mews. Dafür gebührt allen beteiligten Personen unser Dank.
Auch wenn uns Jägern dieses herrliche frostige Winterwetter sehr entgegen kam,
dass Schuss-Trefferverhältnis lag bei ca. 1,2 Schuss pro erlegtem Wild, so wird
dem aufmerksamen Beobachter nicht entgangen sein, dass dieses Wetter die
Hundenase doch vor einige Herausforderungen zu stellen scheint.
Selbst erfahrene Stöberhunde brauchten deutlich länger, um Abgänge und Widergänge
auszuarbeiten oder jagten auch schon mal mehrere Meter in die falsche Richtung,
um sich dann zu korrigieren.
Wie gewohnt war die erste Stunde allein der Stöberarbeit der ca. 20 Junghunde
vorbehalten. Anschließend unterstützten
diese Hunde dann eine ähnliche Anzahl
an erfahrenen Stöberhunden, darunter auch einige DW-Zuchthunde. Auf diese
Weise konnten schließlich 51 Stück Schalenwild erlegt werden.
In einigen Revierteilen konnten die Teilnehmer schon sehr brauchbare Arbeiten
der jungen Hunde miterleben. Folglich kam dann dort, natürlich auch durch das
Wetter begünstigt, schon ein Teil des Wildes in der ersten Stunde zu Strecke. In
anderen Ecken kämpfte der eine oder andere Junghund dann doch mit den nicht
ganz einfachen Bedingungen.
Davon sollten sich die Junghundeführer jedoch nicht irritieren lassen, sondern
vielmehr unbedingt die nächsten Wochen nutzen, ihre jungen Hunde in
Revierteilen, in denen nicht mit frischenden Bachen zu rechnen ist, noch einmal
an Wild zu bringen. Bis zu den Jugendprüfungen vergehen nur noch wenige
Wochen und danach sollte der Schwerpunkt der Ausbildung zuallererst beim
Gehorsam und der Vorbereitung auf die Bringfächer der Brauchbarkeitsprüfung
liegen.
Wie schon im letzten Jahr gab es im Anschluss an die Jagd im nahegelegenen
Gasthaus die Gelegenheit Prüfungsfächer der bevorstehenden Jugendprüfung
theoretisch durchzugehen, Fragen zu stellen und den einen oder anderen
wichtigen Hinweis für eine optimale Vorbereitung
mitzunehmen.
Die beiden erfahrenen Richter & Ausbilder Peter Kalesse und Christoph Mews standen hierzu
Rede und Antwort.
In allen niedersächsischen Forstbetrieben findet aktuell ein altersmäßiger
Umbruch statt. Viele junge engagierte Forstleute würden gern in den ihnen
anvertrauten Revieren ähnliche Stöberjagden veranstalten. Oft stoßen sie
hinsichtlich der Anzahl zur Verfügung stehender guter Stöberhunde aber an ihre
Grenzen. Es gibt deutlich mehr Jagdmöglichkeiten als geeignete Stöberhunde im
Land. Vor diesem Hintergrund und den nun in erschreckender Regelmäßigkeit
stattfindenen Stürmen, Windwürfen und Kalamitäten, mit den daraus
resultierenden forstlichen Herausforderungen (Neubegründungen von Beständen

ohne Zaun etc.) wäre es sehr hilfreich, wenn sich mehr Hundeführer ermutigt
fühlen würden, einen geeigneten Stöberhund abzuführen.
Nicht zuletzt deshalb fand in diesem Jahr auch erstmalig in Südniedersachsen
eine weitere Junghundejagd am 05.01.2019 in der Revierförsterei Relliehausen
statt. Gezielt initiiert und organisiert von Olaf Müller, um passionierten
Hundeführern ausreichend „Einjagemöglichkeiten“ für ihre Junghunde
bereitzustellen.
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*Beim Streckelegen konnte stellvertretend und sichtlich stolz Theo Fritsch (Zwinger v.
Räberspring in der 3. Generation) den “Entdecker-Bruch“, für den von ihm entdeckten
Damspießer, in Empfang nehmen.
Arndt Christian Engell
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S Jagden der Landesgruppe

Auch in diesem Winter hat die Landesgruppe Niedersachsen wieder S-Jagden veranstaltet.
Am 28.12.2018 fand eine S-Jagd im Klosterkammerforstbetrieb bei Alexander Berlitz, am 29.12.2018 im Revier von Hans Hartung und am 11.01 2019 im Revier Merxhausen bei Uwe Hoffmann statt.

Für folgende Hunde konnte das Leistungszeichen S beantragt werden:

Liesbeth von der Göhrde, Führer Rene Schröder.
Finn vom Fuchshohl, Alexander Berlitz.
Baron von der Tanzlaube, Führer Stefan Thielebeule.
Quinta vom Rühl, Führer Hinrich Bonin.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Revierinhabern und Organisatoren, den fleißigen Helfern vor Ort und den Richtern für die tolle Unterstützung.

Nils Gerke   

Stellvertretender Landesgruppenvorsitzender


Junghundejagd 2019 im Solling

Junghundejagd 2019 im Solling

Am 5.1.2019 trafen sich 18 Hundeführer mit 20 Hunden bei sehr regnerischem Wetter zur diesjährigen Junghundejagd im Solling. Die Jagd wurde revierübergreifend in den beiden Förstereien Hilwartshausen und Relliehausen des Niedersächsischen Forstamt Dassel durchgeführt, damit ein großer Sicherheitskorridor zur L548 bestand.

Neben den aus 4 Bundesländern (Niedersachsen, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen) angereisten, hochmotivierten Hundeführern trafen sich um 9:00 Uhr noch örtliche Begehungsscheininhaber sowie Kollegen am Speerbergsparkplatz. Nach Erledigung der notwendigen Formalitäten wurden sämtliche Jäger samt Hunden auf Gruppen aufgeteilt und zu ihren Ständen gebracht. Um 10:00 Uhr konnten die Junghunde zur 2-stündigen Stöberjagd geschnallt werden. Zur Unterstützung wurden in dem zum Teil sehr schwierigen Stöbergelände nach 1 ¼ h zwei ältere Wachtelhunde in Bereichen mit reichlich Brombeere bei geschnallt. Die Junghunde konnten alle vorhandenen Schalenwildarten (Reh-, Schwarz- und Rotwild) finden und auf die Läufe bringen, wobei das Stöberverhalten aufgrund der großen Altersspanne von 7 bis 24 Monaten sehr unterschiedlich war.

Der permanente Dauerregen motivierte die jungen vierbeinigen Jagdhelfer an diesem Tage sicher nicht zusätzlich. Nach Hahn in Ruh versammelten sich alle Jäger am Albrechtshaus bei leckerer Wildrahmsuppe und Kaltgetränken zum Streckelegen. Leider konnten nur 2 Stück Rotwild vor den Hunden gestreckt werden, wobei wesentlich mehr Wild vorhanden war. Aufgrund der vielen positiven Rückläufe werden wir diese Jagd im Januar 2020 sicher wiederholen.

Olaf Müller


Verbandsschweißprüfung Elm

wachtelhund-elmDie Landesgruppe Niedersachsen gratuliert Silke Wendt mit Ihrem Rüden Odysseus vom Räberspring zur bestandenen Verbandsschweißprüfung im Elm. Als einziges Gespann auf der 40 Stunden Fährte fanden die beiden zum Stück.


Einladung zur Landesgruppenversammlung am 31. März 2019

Hiermit laden wir herzlich die Mitglieder unserer Landesgruppe am Sonntag, den 31. März 9 um 10:00 in den Marstall des Jagdschlosses Springe (Jagdschloss 1, 31832 Springe) zu unserer alljährlichen Landesgruppenversammlung ein.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Gedenken verstorbener Mitglieder
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Zuchtwartes
5. Bericht des Prüfungswartes
6. Bericht des Kassenwartes
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des Vorstandes
9. Wahlen
a. Wahl des zweiten Stellvertreter Landesgruppenzuchtwart
10. Ehrungen
11. Verschiedenes

Weitere Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 15.03.2018 an den Landesgruppenvorsitzenden zu richten.

Alexander Busch
Landesgruppenvorsitzender

Nils Gerke
Stellvertretender Landesgruppenvrositzender


Wichtige Information für Verbandsrichter

„Seit Mai dieses Jahres gibt es eine Datenschutzverordnung. Neben der Umstellung der Formblätter des JGHV sind auch alle Verbandsrichter aufgefordert, eine solche Erklärung (siehe Formblatt 59 des JGHV) zu unterzeichnen. Bisher sind erst rund 40 % der Verbandsrichter dieser Verpflichtung gefolgt. Wir möchten auf diesem Weg alle Verbandsrichter eindringlich bitten die Datenschutzerklärung zu unterschreiben. Alle Verbandsrichter, die dieser Aufforderung nicht nachkommen werden im Jahr 2019 ruhend gestellt und dürfen dann kein Richteramt ausüben!“

Das entsprechende Formular finden Sie hier:

Formblatt 59 – Datenschutzverpflichtungserklärung für Verbandsrichter des JGHV – 2018

oder direkt beim JGHV:

http://www.jghv.de/index.php/service/formblaetter

Formblatt 59 – Datenschutzverpflichtungserklärung für Verbandsrichter des JGHV – 2018

 

 

Bitte informieren Sie auch Richterkollegen über die Notwendigkeit der Abgabe der Datenschutzverpflichtungserklärung.