Junghundejagd der Landesgruppe Niedersachsen

Zum bereits vierten Mal traf sich am letzten Januarwochenende die Jagdkorona zur sogenannten Junghundejagd in der Lüneburger Ostheide im Niedersächsischen Forstamt Oerrel. Neben der jagdlichen „Stammmannschaft“ des Forstamts meldete sich auch eine große Zahl von Gästen auf die Einladung der VDW- Landesgruppe Niedersachsen. Insgesamt 26 Junghundeführer mit zum Teil sehr weiter Anreise aus anderen Bundesländern nahmen das Angebot an und boten ihren jungen Jagdhelfern die Möglichkeit erste praktische Stöberjagderfahrung zu sammeln.
Wie üblich konnten diese Azubis in der ersten Stunde des Treibens ganz auf sich allein gestellt ihre Stöberanlage und Jagdpassion ausleben. Es zeigte sich der hohe Nutzen einer Jagdmöglichkeit in solch einem Rahmen. Auch wenn einige der jungen Stöberhunde bereits beeindruckende Stöber- und Fährtenarbeiten ablieferten, gab es gleichzeig Hunde, die trotz gutem Finderwillens noch nicht in der Lage waren, sich ausreichend von ihren Führern zu lösen und Wild zu finden. Für diese Hunde war es besonders wertvoll einmal vor der anstehenden Jugendprüfung eine solche Jagd zu erleben.
Nach der ersten Stunde wurden dann die erfahrenen Stöberhunde hinzu geschnallt.
Es zeigte sich einmal mehr, wie positiv das Modell Stöberjagd unter Sicherheits-, Tierschutz- und Effektivitätsgesichtspunkten zu beurteilen ist. Nur mit spurlauten Solojägern kann in zunehmend strukturreichen Wäldern ohne Menschen „im Treiben“ das Wild tierschutzgerecht beunruhigt und so an wenigen Tagen im Jahr der notwendige Abschuss erfüllt werden. Wild und Wald bleiben auf diese Weise von dauerhaftem Jagddruck verschont.
Im Anschluss an die Jagd bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen an einem theoretischen Vortrag zur Vorbereitung auf die Jungendprüfung teilzunehmen. Auch dieses Angebot erfuhr gute Resonanz.
Nach mittlerweile vierjähriger „Erprobungszeit“ ist die Junghundejagd der Landesgruppe Niedersachsen ein fester Termin im Jagdkalender des Forstamts Oerrel und eine echte Win-Win-Veranstaltung geworden. Das Forstamt profitiert maßgeblich von den Kontakten zu Hundeführern auf diesem Wege und (revierlose) Hundeführer erhalten eine sehr gute Möglichkeit, ihre Hunde Stöberjagderfahrung sammeln zu lassen.
Die Veranstalter können die Junghundejagd daher guten Gewissens allen Jagdleitern zur Nachahmung empfehlen!
Ein großer Dank geht an die Jagdleitung im Niedersächsischen Forstamt Oerrel und die Revierleitungen der Förstereien Bostelwiebeck und Medingen sowie allen am reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beteiligten Helfern.

Christoph Mews

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Jahresbericht Zuchtwart vom 11.2.2017 – 21.1.2018

Deckrüdenliste

Mein persönlicher Wunsch der Erstellung einer Deckrüdenliste konnte ich in 2017 aufgrund Umbau, Familie, reger Zuchttätigkeit und in Ermangelung eines Vertreters noch nicht umsetzen. Dank Eva Busch und Christian Engell im Januar d. Jahres umgesetzt.

Termine

  • Zuchtausschussitzung 17./18.2.2017 in Großenlüder nähe Fulda

Variabilitätsuntersuchung – Ergebnisse waren in der DWZ zu lesen.

Folge davon: keine Ausnahmegenehmigung mehr für Mischpaarungen

Umsetzung und Durchführung der Röntgenquote zum 1.1.2018

Allgemeine Zuchtfragen

Wahl des Kleinen Zuchtausschusses > Roswitha Holtorf

  • Züchtertreffen 20.5.2017 auf Jagdhütte im Solling

Gute Beteiligung

Allgemeine Diskussion und Gedankenaustausch

Fragen an den Zuchtausschuss:

Variabilitätsuntersuchung

Warum werden die Hunde nicht nach dem Zufallsprinzip ausgesucht sondern möglichst weit entfernt gewählt > ist in einer natürlichen Population ja auch nicht gegeben

Evtl. Lockerung der Zuchtkriterien bei Hündinnen

Nicht alle Fächer einer EPB/GP wichtig??

JP für ältere Hunde aus der Bewerbung um Zuchttauglichkeit nachträglich herzustellen

Was sind zuchtauschließende Fehler mit 2 verschiedenen Partnern für die Zuchtsperre?

Warum Kopie d. Ahnentafel für die Prüfungsanmeldung? ZB-Nr. ist vorhanden und somit Daten aus DogBase verfügbar

Abendansitz aus Ermangelung von Interesse nicht möglich – Führer(innen) kamen von weit her

Verständigung auf ein weiteres Züchtertreffen mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf vor der jetzigen LG-Versammlung um noch Anträge in die HV einbringen zu können. Abfrage vom 14.8.2017 allerdings bisher nur eine einzige Antwort!!!!

Abfrage nach Zuchtaktivitäten

31.8.2017
23.12.2017
Sehr passive Aussagen – dann nicht wundern, wenn Käufer in andere LG zum Welpenerwerb gehen und evtl. sogar komplett wechseln

Einrichtung WhatsApp-Gruppe Helferteam
Hier möchte ich besonders Christian Stadtländer und Roswitha Holtorf hervorheben, da sie soweit es ihre Möglichkeiten hergaben immer bereit waren zu helfen (Zuchtstättenabnahme, Wurfabnahme,…)

Zuchtaktivitäten

Würfe
Zucht

• Aktuelle Deckvorgänge

vom Heidewald – Decktermin: 31.12.2017
vom Räberspring – Decktermin: 14.1.2018
Bussen Decktermin: 18.1.2018

• Neue Zwinger:

vom Lutterspring mit Gabriela und Holger Hülse, Königslutter
vom Luckauer Forst mit Rebecca Knüppel, Luckau LK Lüchow-Dannenberg
von der Emsweide mit Florian Felschen, Gersten

• Deckrüdeneinsatz

Michel aus der Jossaburg
1x von der Schunter
1x von der Blankenburg
Bismarck vom Achterberg
1x vom Hegetal
Wotan vom Rittergut
1x von Dreiannen – Hündin nicht aufgenommen > Deckakt war aber auf den letzten Drücker, daher evtl. schon zu spät
Obelix von der Lausebuche
1x von der Haburg
1x von der Finstergasse
Aldo von der Alten Aller
1x vom Lutterspring
1x vom Räberspring – verworfen
1x Bussen
Janno von der Göhrde
1x vom Junkernhof
Orkan vom Waldläufer
1x vom Waldfreund
Mattis vom Wolfsberg
1x vom Luckauer Forst
Ludwig von der Göhrde
1x von Dreiannen
Marko aus der Jossaburg
1x von Rustens

• Deckmarken

gebe ich nur hündinnenbezogen raus – so hat auch der Rüdenbesitzer die Sicherheit, dass kurz vorher mit
aktuellen Infos auf die Verpaarung geguckt wird
Kontrolle der Zuchttauglichkeit kann ansonsten nicht erfolgen
3 Deckakte pro 365 Tage
Abgleich weitere Deckmarken nach dem 5. Deckakt – min. 10 Nachkommen geröngt und auf JP geführt

• Deckschein

Ausgabe immer schnellst möglich, aber rechtzeitig Info.
Jeder weiß, dass er mittelfristig einen Wurf plant. Dann kann man sich ja schon mal melden. Deckakt fällt
ja nicht vom Himmel. Aussage: „Hündin färbt und es muss los gehen“, klappt z.T. aufgrund des
Röntgenquotenabgleichs nicht mehr


Röntgenquote

• Ab 1.1.2018
30% der Würfe von 18-36 Monate
Beispiel: Decktermin heute 21.1.2018
Dann müssen alle Würfe vom 21.1.2015 – 21.7.2016 eine Mindeströntgenquote von 30% haben. Würfe davor und
danach interessieren nicht.

Vertreterfrage

Züchterpreis

T-Wurf vom Waldläufer mit Ida vom Waldläufer x Orkan vom Waldläufer
7 von 8 Welpen auf JP geführt
5x I. Preis
1x II. Preis
2x III. Preis

Danke noch mal für die tolle Zusammenarbeit und schönen Erlebnisse. Aber eine kleine Bitte nicht immer alles auf den letzten Drücker……

Olaf Müller


S – Jagden in Niedersachsens Wäldern

Wieder mal haben in Niedersachsen S-Jagden zum Ende des alten und zu Beginn des neuen Jahres, initiiert durch die Landesgruppe Niedersachsen, stattgefunden. An dieser Stelle möchte ich nicht nur die Leistungen der Hunde würdigen, sondern die der teilnehmenden Richter und Beobachter. Außerdem eine Herzensangelegenheit: Der Dank an die, welche die Reviere für diesen besonderen Hundeeinsatz zur Verfügung stellen. Natürlich nicht ganz selbstlos, da man ja vom Einsatz unserer Hunde auf den groß angelegten Gesellschaftsjagden profitiert. Trotzdem ist es eine besondere Geste seitens privater Pächter, der Landesforsten, der Klosterkammerforsten oder des Kreisforstamtes Spießingshol, immer wieder ihre Flächen für den sehr speziellen Einsatz unserer Hunde zur Verfügung zu stellen.

Am Beispiel des Letztgenannten Forstamtes einige Ausführungen:
Treffen am Freitag 5.Januar 2018, 8.00 Uhr vor Ort in der Försterei Brandshof. Frisch gebrühter Kaffee, anwesend zwei Revierbeamte, eine gut eingestimmte Corona, zusammengesetzt aus ortskundigen Jägern, die auch an diesem Jagdtag als Gruppenführer fungieren, drei Verbandsrichter, perfekte Organisation, eine äußerst großzügige Freigabe in Abstimmung auf die prallgefüllten Dickungen, schließlich zum Abschluss perfektes Catering in Form vom Revierleiter persönlich gegrillter Gratis- Wildbratwürstchen (alleine schon Grund genug, an dieser Jagd teilzunehmen)!
Trotzdem schwingt über den Tag hinweg inhaltlich immer eine morgens geäußerte Aussage mit! „Frage: Was gibt es langweiligeres als eine S-Jagd? Antwort: Zwei S- Jagden!“
Tatsächlich erleben wir es so auch an diesem Freitag wieder. Woran liegt das? Besonders zwei der eingesetzten Hunde sorgten für dieses Phänomen. Nachdem zielsicher Schwarzwild gefunden wurde, um es mit Vehemenz aus der Dickung zu „exportieren“, konnte man auf den Ortungsgeräten förmlich wahrnehmen: „Ich bin dann mal weg!“. „Man“ verabschiedete sich jeweils über mehre Kilometer für sehr geraume Zeit und die Corona hatte gefälligst auszuharren, denn die PO unseres Vereins gibt klar vor, dass nur ein Hund zurzeit geschnallt sein darf. Einem „Durchgehhundeführer“ mag es angesichts solcher Verhaltensweisen dieser Solojäger schütteln. Aber: Genau dieses geniale Verhalten unserer Wachtelhunde – das zielgerichtete Finden der Sauen, kombiniert mit dem sicheren „Rausschmeißen“ und dem dann so wichtigen „Weitertransportieren“, bringt die Gewährleistung, dass das Wild an vier, fünf, ja, nicht selten an bis zu zehn und mehr Drückjagdständen vorbei kommt, um schließlich sicher angesprochen und erlegt werden zu können. Da kommen sehr schnell einige Kilometer zusammen. Das „Hin“ ist ja einigermaßen schnell erledigt, während sich beim „Zurück“ etwas mehr Zeit genommen wird und die Ablenkungen in Form von neuen Versuchungen ja auch nicht gerade zu verachten sind! Ein Abweichen von der eigenen Rückfährte kann die Effizienz der eingesetzten Stöberer stark erhöhen, natürlich nur so lange, wie es sich im angesetzten Zeitfenster des Treibens bewegt. Zum Ende, bzw. darüber hinaus sorgt dieses Verhalten nicht selten für graue Haare bei den „Standschnallern“.

So war es schließlich im Kreisforstamt Spießingshol, dass man neben der wundervollen Gastfreundschaft auch von einer gewissen „Opferbereitschaft“ der eingesetzten Kräfte sprechen kann. Ob das wohl den teilnehmenden Hundeführern immer so bewusst ist? Ich rege an dieser Stelle an, einen kleinen Obolus in der Art eines Nenngeldes abzuverlangen, der dann für gute Zwecke in die Landesgruppenkasse fließen könnte!

Noch auf ein letztes Wort: Wir sollten nicht müde werden, auf die beschriebenen Leistungen unserer Hunde hinzuweisen. Auch wenn die Kombination der vom Stand geschnallten Solojäger mit den von Durchgehschützen und Treibern geführten Hunden einen höheren Wirkungsgrad verspricht, sind die Gegenargumente in Sachen Sicherheit nicht zu toppen. Denken wir an die Standards auf Schießständen, muss uns das Wandeln von Treibern und Treiberschützen in unseren Dickungen schlaflose Nächte bereiten. Dass es bedingungslos ohne Personenbewegung im Treiben funktioniert, beweisen zum Beispiel nach wie vor die Forstämter Dassel (Landesforsten Niedersachen), das Klosterforstamt in Niedersachsen und die Forstbetriebe Oberharz und Süd in Sachsen- Anhalt. Die Streckenzahlen in teilweise schwindelnder Höhe – besonders auch beim Schwarzwild – sprechen für sich! Das einiges an Schwarzwild dabei liegen bleiben dürfte kann man angesichts des absolut geringeren Gefährdungsgrades von Menschleben und Gesundheit vernachlässigen!
Ach ja, warum drei handfeste VDW-Richter angesichts eindeutiger Leistungsnachweise der eingesetzten Hunde nicht gleich das Leistungszeichen „S“ zuteilen dürfen, es stattdessen eines komplizierten Antragsverfahrens bedarf (beim Leistungszeichen „Spurlautstrich“ auf der Hasenspur geht es ja auch), wird sich mir vermutlich nie erschließen!

Karl-Heinz Strohmeyer


Nachruf Lutz Hage

Im Jahr 1989 wurde der Jungjäger Lutz Hage auserwählt, er bekam aus einer Wiederholungspaarung, dem „Z-Wurf vom Waldläufer“, einen Helltiger-Rüden. Diese Mischpaarung im doppelten Sinn (West x Ost bzw. BS x B) sollte das damals noch sehr junge Jägerleben von Lutz Hage intensiv prägen. Mit der Übernahme des Welpen trat er 1989 direkt auch in den VDW ein.
Ihm und seinem „Arko“ war sozusagen die Gunst der rechtzeitigen Geburt beschieden, sie wuchsen hinein in eine Jagdzeit, für die beide die besten Anlagen hatten. Ausgehend vom nahe gelegenen Solling-Forstamt Dassel, dann von mehreren Forstrevieren der Klosterkammer Hannover, im niedersächsischen Harz oder in Nordhessen, etablierten sich Anfang der 1990-er Jahre regional großräumige Stöberjagden. Für Lutz Hage war es mehr oder weniger selbstverständlich, dass die Anzahl von zugesagten Stöberjagdterminen immer sehr auffällig mit den jährlichen Urlaubstagen korrelierte. Es war für Lutz Hage stets das größte mit dem DW gemeinsam zu jagen. So sah er es z. B. auch als unvermeidlich an, einen reifen, starken (= teuren) Solling-Muffelwidder vor seinem jagenden Hund erlegen zu müssen. Dass die jung vermählte Familie Hage dafür die Bestellung der neuen Küche stornieren musste, empfand er als die einfachere Lösung als „Arko“ zu enttäuschen. Dieser Jagdtrieb ließ natürlich so manches Mal den Familiensegen schief hängen, aber auch die DW, die nach Arko kamen, waren zumeist begnadete Stöberer, sie wollten und konnten anhaltend jagen.
Bald schon überschritten Jagdart und dazugehörige Hunde-Führer die regionalen Grenzen, so auch zu Sachsen-Anhalt und Nordthüringen. Insbesondere im damaligen Nationalpark Hochharz, im Stiftsforst Ilfeld, später im Forstamt Trautenstein, noch später im Forstbetrieb Süd engagierte sich Lutz Hage nicht nur als zuverlässiger Jäger und Hundeführer, sondern war auch stets bereit, bei der aufwändigen Vorbereitung und Durchführung dieser Jagden organisatorisch mitzuwirken. Langjährige Freundschaften zu den dortigen Förstern, Jägern und Hundeleuten waren inbegriffen. Wohl auch durch seine berufliche Tätigkeit in der Holzbeschaffung beim Alfelder Zellstoffwerk Sappi waren ihm beim Themenfeld Jagd forstliche Gedankengänge sehr nahe stehend. Auf vielen Jagden, so mancher Fachveranstaltung, unzähligen Schüsseltreiben und Stammtisch-Diskussionen war Lutz Hage immer ein pragmatischer Botschafter für unsere Hunde und auch unseren VDW.
Am 19.12.2017 verstarb Lutz Hage im Alter von 59 Jahren an Herzversagen in Begleitung seiner beiden DW-Rüden bei der Vorbereitung einer Stöberjagd in seinem geliebten Wald.
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Für die Landesgruppe Niedersachsen
Alexander Busch
Landesgruppenvorsitzender


Deckrüden Niedersachsen

Ab sofort ist die Liste der Deckrüden unter Deckrüden Niedersachsen zu finden. Wir freuen uns über weitere Bilder und Ergänzungen.

 


Frühjahrsprüfungen 2018

Prüfung
Prüfungstage
Nennschluss
Nenngeld
Anz. Hunde
Prüfungsort
Geschäftsstelle
Bankverbindung
JP Fruehjahr 201817.03.2018
75.02.2018
75,-6Raum Dassel
St. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.de
VDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00 VoBa Lüneburger Heide
JP Fruehjahr 201818.03.2018
17.02.2018
75,-3Raum DasselSt. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.de
VDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00VoBa Lüneburger Heide
JP Fruehjahr 201824.03.2018
24.02.2018
75,-6Raum WiefelstedeSt. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.deVDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00 VoBa Lüneburger Heide
JP Fruehjahr 201824.03.2018
24.02.2018
75,-6Raum Spelle
St. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.de
VDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00VoBa Lüneburger Heide
JP Fruehjahr 201831.03.2018
24.02.2018
75,-6Raum Rehburg
St. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.de
VDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00 VoBa Lüneburger Heide
JP Fruehjahr 201807.04.2018
24.02.2018
75,-6Raum Großraum Krummendeich-Rosengarten
St. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.de VDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00VoBa Lüneburger Heide
JP Fruehjahr 201808.04.2018
24.02.2018
75,-3Raum Großraum Thomasburg
St. Fitzner, Waldstr. 25, 31655 Stadthagen, s.fitzner@wachtelhund-niedersachsen.de VDW-Nds. IBAN:DE73 2406 0300 0902 5073 00 VoBa Lüneburger Heide

Die Prüfungsordnung des VDW finden Sie hier: Prüfungsordnung

Das Formular zur Anmeldung finden Sie hier: Prüfungsanmeldung


Thomas Engell zum 70. Geburtstag!

Thomas Engell mit Heda vom Hinterbach und Arnold Vorwärts

Thomas Engell mit Heda vom Hinterbach und Arnold Vorwärts

Am 03.12.2017 feiert unser Landesgruppenmitglied Thomas Engell seinen 70. Geburtstag. Auch auf diesem Weg möchten wir Ihm hierzu herzlich gratulieren und Ihm für sein seit vielen Jahren unermüdliches Engagement für den VDW und den Deutschen Wachtelhund danken.

Bereits zu Schulzeiten stellte er mit einem Freund sowie seiner eigenen Rauhhaarteckelhündin „Nixe von der Fuchskling“ hochpassioniert Feldhamstern in der Feldmark in seiner Heimat im Raum Hildesheim nach. Mit dem Beginn seines Forststudiums in Göttingen  war er in der Folge häufiger auf Prüfungen und Zuchtschauen des VDW sowie im Zwinger „vom Kattenbühl“ von Hans Denzer in Hannoversch Münden anzutreffen als in der forstlichen Fakultät. 1970 trat Thomas in den VDW ein und ist damit bereits seit 47 Jahren Mitglied in unserem Verein. Bereits nach kurzer Zeit zog sein erster DW, die junge Braunschimmelhündin „Freya vom Kattenbühl“ (genannt „Bille“), in die Studentenwohnung ein. Diese Hündin führte Thomas Engell durch alle Prüfungen und es folgte ein Wurf im Zwinger „vom Kattenbühl“. In diesem fiel u.a. der BS-Rüde „Jocker vom Kattenbühl“, genannt „Butjer“). Diese beiden Braunschimmel begleiteten Tom Engell in der Folgezeit nicht nur im Weserbergland und im Harz, sondern auch in der Südheide auf zahlreichen Bewegungsjagden als Durchgehschütze.

Thomas Engell als Zuchtwart bei der Wurfabnahme in einem niedersächsischen Zwinger

Thomas Engell als Zuchtwart bei der Wurfabnahme in einem niedersächsischen Zwinger

Zum Richter ernannt wurde Thomas 1975. Im Jahr 1984 übernahm Thomas Engell das Amt des Zuchtwarts in der Landesgruppe Niedersachsen und übte dieses für die kommenden 16 Jahre aus. Seine Ziele waren dabei neben einem einwandfreien Wesen und der Stöberanlage, vor allem auch die Wiederbelebung des braunen Schlages in der niedersächsischen Zucht. Dies ist ihm zweifelsfrei gelungen. Nach weiteren DW folgte 1985 mit „Werra vom Waldläufer“ eine Hündin, mit der er den eigenen Zwinger „Vorwärts“ begründete. In diesem Zwinger, der nicht nur die von Thomas Engell stets favorisierte weiträumige Arbeitsweise beim Stöbern in seinem Namen beschreibt, orientierte sich Thomas Engell als überzeugter Sozialdemokrat auch an dem gleichnamigen Magazin. Es fielen von 1987 bis heute insgesamt 8 Würfe. Im Laufe der Jahre führte Thomas Engell neben fünf Teckeln, einer Brackenkreuzung, der Hannoverschen Schweißhündin „Gilka vom Lützelsoon“ zahlreiche DW. Aktuell führt er seinen 24. Deutschen Wachtelhund.

Thomas Engell im Gespräch mit Rüdiger Elsholz

Thomas Engell im Gespräch mit Rüdiger Elsholz

Nach weiteren Stationen in den niedersächsischen Forstämtern Fuhrberg, Fallersleben, sowie den Harzforstämtern Andreasberg und Altenau erhielt er 1986 die Leitung des Forstamtes Dassel im südlichen Niedersachsen. Dessen Leitung übte er bis zu seiner Pensionierung 25 Jahre lang aus. Bereits seit seiner Zeit in den weitläufigen Flächen des Oberharzes war ihm klargeworden, dass der Stöberarbeit des Deutschen Wachtelhundes vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werden musste wenn man mehr jagdlichen Erfolg anstrebte. Er hatte dort auch die ersten Erfahrungen mit vom Stand geschnallten Hunden gemacht und war davon überzeugt, dass dies auch auf großer Fläche und ganz ohne Treiber funktionieren müsse. Es kam immer wieder vor, dass Thomas Engell mit offenem Mund am Bruchberg im Harz stand, wenn „Mirka vom Leinetal“ (Tocher von „Ilkan von der Thann“) von Uwe Meyerjürgen noch mit unbändiger Passion  und schier unbegrenztem Willen noch hartnäckig an Rotwild jagte, während andere Hunde bereits zusammengerollt an den Füßen ihres Herrn lagen. Dann war Thomas Engell in seinem Element! Diesen Drang nach vorne und in die Tiefe, das war es was ihn faszinierte und was aus seiner Sicht für den Erfolg von Bewegungsjagden maßgeblich war.

Thomas Engell mit seinem BS-Rüden "Joker vom Kattenbühl" genannt "Butjer"

Thomas Engell mit seinem BS-Rüden „Joker vom Kattenbühl“ genannt „Butjer“

In Dassel begann Thomas Engell mit engagierten Landesgruppenmitgliedern, wie bspw. Siegfried Sassenhagen, Klaus Bethe, Heiner Hemme, Dieter Hartwig, Karl-Heinz Strohmeyer, Klaus Harke u.v.a., sowie forstlichen Kollegen das Konzept der Stöberjagden mit ausschließlich vom Stand geschnallten Hunden auf großer Fläche umzusetzen. Er begann dort die heute für uns selbstverständlichen und weitverbreiteten Stöberjagden am Anfang gegen viele Widerstände und mit großer Beharrlichkeit zu etablieren. In der direkten Folge sorgten u.a. Dieter Hartwig und Uwe Ickler durch weitere, äußerst professionelle und mit viel Detailwissen vorbereitete Jagden mit für die weitere Verbreitung. Durch die im Harz entstandene Freundschaft zum Wildbiologen Dr. Helmut Wölfel, wurden diese Jagden von Anfang an wildbiologisch begleitet. Neue Erkenntnisse wurden intensiv diskutiert und hielten Einzug in die weitere jagdliche Planung. Es ging Thomas Engell auch immer darum, dass der Jagddruck im Jahresverlauf durch die Stöberjagden stark reduziert wurde, indem vor und nach den Stöberjagden lange jagdliche Ruhepausen herrschten.  Wie wichtig diese effektiven Stöberjagden in Kombination mit langen (Einzeljagd)pausen für das Wild und damit auch den Wald sind, erkannte Engell sehr früh. In dieser, aus seiner Sicht wichtigen Symbiose von Waldbau und effektiver, den wildbiologischen Belangen des Wildes angepassten Bejagungsstrategien scheute Thomas Engell auch keine Diskussion mit der forstlichen Führungsebene in Niedersachsen. Heute sind diese Erkenntnisse für viele eine Selbstverständlichkeit, damals waren sie geradezu revolutionär und wurden auch sehr kontrovers diskutiert.

Tom Engell mit Junior und HS Hündin Gilka vom Lützelsoon

Tom Engell mit Junior und HS Hündin Gilka vom Lützelsoon

Thomas Engell hat damit nicht nur die jüngere Geschichte des Deutschen Wachtelhundes in Niedersachsen entscheidend geprägt, sondern auch die Entstehung der für uns heute selbstverständlichen und weitverbreiteten, an wildbiologischen Erkenntnissen ausgerichteten Stöberjagden nur mit solojagenden Stöberhunden entscheidend gestaltet. In der Folge sind für unsere treuen DW schier unerschöpfliche Arbeitsmöglichkeiten entstanden.

Auf diesem Wege lieber Thomas, übermitteln wir die besten Glückwünsche der Landesgruppe Niedersachsen und des VDW, verbunden mit den besten Wünschen für eine robuste Gesundheit, damit du uns mit deiner knorrigen, liebenswerten Art noch lange erhalten bleibst.

Alexander Busch                    Heiner Hemme


Brauner Wachtelhund vermisst im Raum Flechtinger Höhenzug (Nördliches Sachsen-Anhalt)

fritschUPDATE: Luzie ist wieder da. Wir bedanken uns bei allen die mitgeholfen haben!

 

Von unserem Landesgruppenmitglied Roman Fritsch wird seit dem 14.11.2017 eine Wachtelhündin vermisst. Wir bitten um Eure Unterstützung!
Alexander Busch

„Wir bitten um Mithilfe/Teilen. Wir vermissen seid gestern unseren Hund „Luzie“. Er ist am Flechtinger Höhenzug https://www.google.de/…/data=!4m5!3m4!1s0x47af79e4fa390b37:…  zwischen Oebisfelde und Haldensleben verschwunden. Für Hinweise bitte anrufen unter 01520/1993440 (Roman Fritsch)

Vielen Dank!“